Der erste Mai in Oslo! Hoch die Fahnen

Die erste Woche war geprägt vor allem mit Kennenlernen der Organisation und der KollegInnen vor Ort. Aber auch die Planung für die nächsten 3 Wochen nahmen viel Zeit in Anspruch. Aber es wird sich angesichts der Termine lohnen! So stay tuned!

Der 1 Mai!

Der Tag der Arbeit wird auch im hohen Norden ausgiebig gefeiert.

Um die Stimmbänder einzustimmen, trafen wir uns am Vorabend in einem Pub, um dort gemeinsam bei gefühlten 40 Grad Celsius, ArbeiterInnenlieder zu singen. Dass es mit meiner Karriere als Wiener Sängerknabe schon nichts wurde, hat sich auch hier bestätigt. Aber das ist das gute an einem Chor, dass eh jeder das Gefühl hat, falsch zu singen – also, lets sing!


Der 1 Mai selbst wird hier traditionell mit einem gemeinsamen Frühstück mit den KollegInnen gestartet.

Am Platz vor der „Arbeiderpartiet“ (Arbeiterpartei) beginnt der Umzug mit Reden von GewerkschafterInnen und PolitikerInnen. Danach wird im Eilzug eine Runde in der Stadt gegangen unter dem Beifall von tausenden EinwohnerInnen.

Zu guter Letzt wurde ich von den Installateuren zu Alkohol und Brot eingeladen, um den Tag ausklingen zu lassen. Es gab norwegisches Bier und österreichischen Wein (aus der Plastikkanne) – natürlich schmeckte dieser hervorragend…. Oder so…